…dafür, schon heute zu packen, ist, dass ich in einer Woche um diese Uhrzeit gerade auf dem heimischen Bahnhof ankomme und damit nach mehr als zwei Monaten endlich wieder zuhause ankomme.
Allerdings kann man nicht sagen, dass diese zwei Monate wirklich schlimm waren. Sicher, der Noro-Virus-Befall war nicht lustig und manches Mal war die Sehnsucht nach zuhause groß, aber wir haben uns hier unglaublich gut miteinander arrangiert und die letzten Wochen sind so schnell vorüber gegangen, dass ich mich frage, wie wir das geschafft haben.
Trotzdem zieht es mich zurück in die Heimat. Auf Arbeit ist viel passiert, zuhause warten auch noch einige Sachen auf mich, die erledigt werden müssen, und nicht zuletzt vermisse ich meine Eltern und meine Katzen und meine Freunde und meine Kolleginnen.
Was zuhause aber zurzeit noch schlechter ist als hier: der fehlende Internetanschluss. Wenn ich zuhause bin, muss ich mich daher erst einmal erkundigen, ob es inzwischen bei uns möglich ist, einen Breitbandanschluss zu bekommen oder ob ich auf einen Surfstick bzw. die Arbeit zurück greifen muss, wobei dort ein intensiver Chat mit jemand ganz Bestimmten leider nicht möglich ist.
Aber im Moment überwiegt die Freude nach Hause zu kommen, denn dann steht auch nur noch das Weihnachtsgeschäft zwischen mir und drei Wochen Urlaub. Trotzdem, ein wenig Sentimentalität wird uns wohl alle begleiten, wenn wir uns in einer Woche auf den Heimweg machen…ein klein wenig…

