Feeds:
Artikel
Kommentare

Der beste Grund #3

…dafür, schon heute zu packen, ist, dass ich in einer Woche um diese Uhrzeit gerade auf dem heimischen Bahnhof ankomme und damit nach mehr als zwei Monaten endlich wieder zuhause ankomme.

Allerdings kann man nicht sagen, dass diese zwei Monate wirklich schlimm waren. Sicher, der Noro-Virus-Befall war nicht lustig und manches Mal war die Sehnsucht nach zuhause groß, aber wir haben uns hier unglaublich gut miteinander arrangiert und die letzten Wochen sind so schnell vorüber gegangen, dass ich mich frage, wie wir das geschafft haben.

Trotzdem zieht es mich zurück in die Heimat. Auf Arbeit ist viel passiert, zuhause warten auch noch einige Sachen auf mich, die erledigt werden müssen, und nicht zuletzt vermisse ich meine Eltern und meine Katzen und meine Freunde und meine Kolleginnen.

Was zuhause aber zurzeit noch schlechter ist als hier: der fehlende Internetanschluss. Wenn ich zuhause bin, muss ich mich daher erst einmal erkundigen, ob es inzwischen bei uns möglich ist, einen Breitbandanschluss zu bekommen oder ob ich auf einen Surfstick bzw. die Arbeit zurück greifen muss, wobei dort ein intensiver Chat mit jemand ganz Bestimmten leider nicht möglich ist.

Aber im Moment überwiegt die Freude nach Hause zu kommen, denn dann steht auch nur noch das Weihnachtsgeschäft zwischen mir und drei Wochen Urlaub. Trotzdem, ein wenig Sentimentalität wird uns wohl alle begleiten, wenn wir uns in einer Woche auf den Heimweg machen…ein klein wenig…

Der beste Grund #2

Der beste Grund, nie wieder Sport zu machen, heißt Pilates.

Wir wollten gestern nur ein wenig Fahrrad fahren, auf dem Laufband laufen und ein paar Sit-Ups machen und wo sind wir gelandet? Im Pilates-Kurs. Wer jetzt glaubt, Pilates sei nur eine abgemilderte Form von Tai-Chi oder Yoga, der irrt! Pilates ist Terror für die Muskeln und jedes einzelne Speckröllchen, ganz gleich ob unter dem Kinn oder auf der Hüfte.

Das Schlimmste ist, dass man sich dabei allerdings ziemlich lächerlich vorkommt, weil da zehn nicht sonderlich wohl geformte Weiber (und ein männliches, eben so unförmiges Wesen) vor einem übergroßen Spiegel stehen und es bei weitem nicht so gut und straff aussieht wie bei der Trainerin, die vor Fröhlichkeit und Motivation nur so implodiert. Ich hätte ja nie an so einem Kurs teilnehmen wollen und was ist passiert? Meine Kolleginnen hier wollen jetzt an jeder Stunde teilnehmen und ich ächzte innerlich, weil Pilates zwar meinem Körper (wenn auch nicht gefühlt) gut tut, aber meinem Selbstwertgefühl irgendwie gar nicht.

Vor allem wollte ich niemals von so vielen Frauen umgeben sein, in der Umkleide von so vielen (halb-)nackten Frauen… Der Campus und Pilates machen alle meine Vorsätze einfach nur kaputt. Und dann muss ich mir von jemand gewissem auch noch anhören: „Wie? Und du hast keine Fotos gemacht?“

Der beste Grund

Der beste Grund, doch wieder Facebook-Mitglied zu werden, heißt mediacampus. Eine Woche und man fühlt sich von der Welt abgeschnitten, als hätte man vierzig Jahre auf einer einsamen Insel verbracht, ohne jegliche Kontakte zur Außenwelt. Ab und an mal mehr oder weniger gutes Internet, aber keine Zeitung, wenn man nicht eine Viertelstunde bis zum nächsten Zeitungskiosk laufen will, Fernsehen ist permanent für DVD- oder Serienabende besetzt. Ich glaube, die Welt könnte untergehen und wir würden es hier nicht einmal merken.

Als ich vor einigen Monaten gelesen habe, der Campus sei eine kleine Welt für sich, hätte ich nie für möglich gehalten, dass es wirklich so ist, immerhin befinden wir uns hier in Frankfurt am Main, einer der größten Städte Deutschlands. Doch was wir sehen, ist eine Skyline und um uns herum sonst nur Grün. Der Campus ist abgeschnitten von einer Welt, die ich gar nicht kenne und so kommt man sich hier manchmal ein wenig verlassen vor.

Allerdings versuche ich das zurzeit noch zu genießen, denn auf Arbeit ist der Notstand ausgebrochen und wenn ich nach Hause komme, wird wohl nix mehr werden mit Ruhe und Frieden. Hier ist es durch das Fehlen der halben Schülerbelegschaft so ruhig, dass man sogar einen Spatz furzen hören könnte, wenn nicht das Klappern meiner Tastatur es übertönen würde. Und ich brauche mich nur zur Seite zu drehen, um auf Grün zu blicken, Wiese, Wald und Feld, mehr nicht. Wenn ich nicht lernen müsste, nicht soviele Leute um mich herum wären, und ein bißchen Meer greifbar wäre, es wäre beinahe wie Urlaub.

Blöd nur, dass ich trotzdem gerne zuhause wäre, in meinem kleinen Zimmer mitten in Görlitz, von Straßenlärm und Autoausdünstungen umgeben. Hach, wäre das jetzt schön…

Leute, die sich am Bus/an der Bahn ganz nach vorne drängen, um als erste einsteigen zu können… und dann in der Tür stehen bleiben.

Bin ich zu gutmütig?

Und wenn ja, wie gewöhne ich mir das ab?

Typische Situation, wie sie ständig vorkommt.

Freund: „Marc, hast du Lust zu …?“
Marc: „Ja, gerne.“
Freund: „Okay, ich meld mich dann gleich nochmal.“

‘Gleich’ ist mittlerweile gut ein paar Stunden her. Und ich Idiot sitz hier und warte allen ernstes (und hab nebenbei alles, was ich sonst so machen wollte über den Haufen geworfen), dass sich derjenige vielleicht wirklich noch meldet, dabei hat der sicher inzwischen ganz andere Pläne. Keine Ahnung, wieso ich sowas immer wieder mit mir machen lasse.

Schönes Wochenende.

Fabulon möchte..

dass man sich beim Rollenspiel angemessen verhält :)

Montagmorgen in der sommerlichen Großstadt. Um halb acht Uhr morgens sind auf dem Bahnsteig noch angenehme 15° C. Dann fährt die Bahn ein, und mit der Tür öffnet sich ein Tor zur Hölle (oder zumindest in eine Sauna). Berufsverkehr, die Bahn ist voll besetzt, ca. ein Drittel der Fahrgäste haben heute morgen nicht geduscht. Es müffelt bereits durch die geöffnete Tür nach draußen, drinnen herrschen gefühlte 35° und es wird immer wärmer. Dann geschieht es: Eine Hand greift zu einem der winzigen Kippfensterchen, um es zu öffnen… und wie aus einem Halse der panikerfüllte Schrei aus drei Richtungen gleichzeitig: „FENSTER ZU LASSEN, ES ZIEHT!“

Verzweiflung beim Erstickenden: „Aber hier ist kaum noch Sauerstoff in der Luft“, gnaadenlos die Antwort: „Ich hab keine Lust, krank zu werden!“

War hier eigentlich schon mal jemand im Ausland? Ich habe es außer in Deutschland noch nirgendwo erlebt, dass eine derartige Panik vor bewegter Luft herrscht. Tatsächlich erinnere ich mich aber daran, dass schon in meiner Kindheit immer gemahnt wurde, Zug zu meiden, um nicht krank zu werden. Klar, man stellt sich nicht in den Zug und lässt sich den über den schweißnassen Nacken streicheln. Aber ein bisschen bewegte Luft hat noch keinem geschadet. Und nächstes Mal mache ich das Fenster trotz aller Protestrufe auf.

GEMA vs. Google

Seit Anfang 2009, also mittlerweile mehr als zwei Jahre, ist es nun schon so, dass deutsche Nutzer der Videoplattform YouTube bei Musikvideos in die Röhre schauen. Statt des Videos bekamen sie früher den Hinweis, dass die Urheberrechte des Musikstücks bei einem der großen Plattenlabel liegen und das Video deswegen in Deutschland nicht verfügbar sei. Seit neuestem – soweit ich weiß etwa einer Woche – wurde dieser Hinweis nun gegen einen anderen ausgetauscht. Nun steht dort: „Leider ist dieses Video, das Musik von [hier Plattenlabel einfügen] beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat. – Das tut uns leid.“

Weiterlesen »

Google bizarr…

Aus der Suchanfrage „Wieviele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet“ macht Googles Korrekturtool „Meinten sie…“… aber probiert es selbst.

Ältere Artikel »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.