One, two, Freddy’s coming for you
Three, four, better lock your door
Five, six, grab your crucifix
Seven, eight, gonna stay up late
Nine, ten, never sleep again!
Ohja, Freddy kommt vorbei! Heute auf Tele 5 in doppelter Dosis. Nightmare 1 und 2 präsentieren sich heute und der erste Teil wird hier als Horrorfilmklassiker natürlich vorgestellt
. Bis dato bin ich immer nur in den Genuss der Filme 3-5 gekommen (wobei ich nur 3 wirklich gut fand). Ich bin gespannt, wie die allerersten Filme sein werden.
Nightmare on Elm Street (1)
Erscheinungsjahr: 1984
Produktionsort: USA
Regie und Drehbuch: Wes Craven
Länge: 91 Min.
FSK: 16 Jahre
Darsteller: Robert Englund, Heather Langenkamp, Johnny Depp, Charles Fleischer u.a.
Inhalt: Eine beschauliche Kleinstadt wird von unseren Augen erblickt, doch in jener Stadt – wie es in jeder Kleinstadt in Horrorfilmen der Brauch ist – geschahen vor zehn Jahren fürchterliche Dinge. Dort trieb der Kindermörder Freddy Krueger sein Unwesen, bis man ihn stellte und die Eltern der Kinder, die nun in der Kleinstadt erwachsen werden, ihn verbrannten. Nun aber ist Freddy zurück. Nancy Thompson hat Alpträume, in denen sie dem narbengesichtigen Ungeheuer mit dem Messer besetzten Handschuh begegnet. Alpträume sind normalerweise ja nicht tödlich, doch bei Krueger ist das etwas Anderes. Wer in seinem Traum stirbt, stirbt auch in der Realität. Nancy ist nicht die Einzige, die solche Alpträume hat. Ihre Freundin Tina wird ermordet und alle glauben, dass ihr Freund Rod der Mörder sei. Doch Nancy findet heraus, wer der wahre Mörder ist. An ihrer Seite ist jedoch nur ihr Freund Glen, denn wie wir alle wissen, glaubt niemand an die Wahrheit. Bis auch Glen stirbt…
Alte Horrorfilme sind immer etwas gewöhnungsbedürftig, wirken stets etwas altmodisch und irgendwie will aber die Synchronisation nicht dazu passen. Jedenfalls klingt sie in meinen Ohren immer seltsam. Aber das ganz außen vor. Nightmare on Elm Street ist einer der Horrorklassiker schlechthin und ich kenne keinen fieseren Bösling als den ewig hämisch grinsenden Freddy Krueger. Seine Vorgeschichte als Kindermörder trägt zu dem schaurigen Charakter des Träume nutzenden Ungeheuers bei. Genial ist noch dazu, wenn man überlegt, dass dem Namen ein wahrer Mensch zugrunde liegt, nämlich ein kleiner Schulrowdy, der den kleinen Wes Craven geärgert hat.
Die schauspielerische Leistung wirkt auf mich auch immer so „alt“, deshalb möchte ich das hier nicht großartig bewerten. Allerdings wirken die Charakter sehr flüssig, sehr locker, wenig gekünstelt und Krueger kommt sehr gut rüber, wobei er im ersten Teil noch anders erscheint als in den weiteren Teilen, in denen er deutlich mehr Text hat, und in denen er auf mich auch noch weitaus arroganter und fieser wirkt als hier im ersten Teil. Im ersten Teil ist er eher ein ruhiges Grauen, aber deshalb nicht unbedingt „sympathischer“
.
Die Story ist wirklich interessant (zumindest noch im ersten Teil). Ein im Traum mordender Kerl mit Brandnarben, ein paar tote Kinder und vor allem der nette Text der seil hüpfenden Mädchen, wirklich ein sehr guter Einfall von Wes Craven (um dessen Filme ich meistens lieber einen weiten Bogen mache). Die restlichen Filme handeln natürlich immer wieder vom selben Thema und nach acht Filmen fällt wohl niemandem mehr etwas großartig Neues ein, aber da dies hier der erste Teil ist und eben jener bewertet werden soll, darf man das natürlich getrost außen vor lassen und die Story als Innovation betrachten.
Leider muss ich wieder bemerken, dass man horrortechnisch langsam verroht ist und so wunderbare Filmklassiker gar nicht mehr ernstnehmen kann. So kann ich nicht behaupten, dass ich mich wirklich grusel. Sicher, Freddy ist schon eine wirkliche Augenweide (auch wenn mir seine Aufmachung in den späteren Filmen später gefällt) und ja, ich muss sagen, dass ich die Nacht nach dem Film schon ein wenig Angst vor eventuellen Alpträumen habe, aber das war es dann auch schon. Dennoch gibt es schöne Gruselelemente, wie die seilhüpfenden Mädchen (die finde ich noch schlimmer als Freddy *schüttel*), das nette Gewürm, das Haus, der Spruch, den ich meinen Kindern ganz bestimmt auch mal vorsingen werde, wenn sie es wagen, nicht lieb zu sein
.
PoV-Wertung: ****/*
Nightmare ist ein Horrorklassiker und Freddy Krueger eine Ikone der Kinomörder. Das schützt ihn nicht davor, bei zu vielen Wiederholungen schlechter und abgekauter zu werden. Vier Punkte für die Innovation, die die Elm Street damals dargestellt hat, für den fantastischen Freddy Krueger, einen jungen Johnny Depp und ein paar unschöne Alpträume.
Mai 10, 2008 at 11:14
Oha, Freddy Krueger, hehe. JKa, das war einer der ersten Horrorfilme, die ich mir als Jugendlicher im dunklen Zimmer auf RTL über Antenne (inklusive Bildstörungen, aber das hat uns damalss nicht gejuckt) reingezogen habe, immer mit der Angst, meine Eltern könnten sich daran erinnern, dass sie vergessen hatten, mir den Antennenstecker im Wohnzimmer abzuziehen
Ich erinnere mich daran, dass ich mich damals furchtbar gegruselt habe und immer mit den Mädels mitgefiebert habe. Schade eigentlich, dass ich den Film heute abend verpasst habe, aber wie du oben siehst, hatte ich etwas anderes zu tun. Auf jeden Fall würde meine Wertung sich decken mit deiner.